Willkommen bei der Initiative Hoffnung fürs Leben


Unsere Initiative wurde im Mai 2012 gegründet. Bis August 2018 trug sie den Namen Initiative 'Hilfe für Lancelot'. Da sich unser Arbeitsspektrum mittlerweile sehr erweitert hat, haben wir uns im September 2018 in die Initiative Hoffnung fürs Leben umbenannt. Wir setzen uns für die Abschaffung der Todesstrafe ein, unabhängig von der Schuldfrage, da eine Hinrichtung weder die Opfer des Täters wieder lebendig macht, noch, wie Statistiken zeigen, die Zahl der Gewaltverbrechen vermindert. Eine Hinrichtung bedeutet aber wieder neues Leid, in diesem Fall für die Angehörigen und nahestehenden Personen des Exekutierten und natürlich für den Verurteilten selbst, der oft Jahrzehntelang im Todestrakt auf seine Hinrichtung warten muss.

Besonderen Fokus setzen wir bei unserer Arbeit auf die Todesstrafe in den USA.

Unser Arbeitsschwerpunkt liegt bei Lancelot Armstrong, der seit 1991 in der Todeszelle in Raiford/Florida in Einzelhaft ist. Wir stehen im regelmäßigen Kontakt mit Lancelot Armstrong. Er soll einen Polizisten ermordet haben. Lancelot betont jedoch von Anfang an seine Unschuld und tatsächlich gibt es deutliche Hinweise darauf, dass er diesen Mord nicht begangen hat. Die einzige Augenzeugin, Kay Allen, hat Lancelot Armstrong entlastet! Dennoch wurde er aufgrund von Indizien und vermutlichen Falschaussagen verurteilt.

Auf unserer Webseite finden sie umfangreiches Material und original Dokumente, die deutliche Hinweise auf Lancelot Armstrongs Unschuld geben, sowie den foltergleichen Charakter der Unterbringung im Todestrakt belegen. Dazu empfehlen wir Ihnen folgenden Text von Lancelot Armstrong auf unserer Webseite:
< Einblick in den Alltag des Todestraktes >

Lancelot Armstrong wird nun seit Anfang 2012 von unserer Initiative betreut. Neben Infoständen in der Innenstadt von Kassel, wobei wir Spenden und Unterschriften sammeln, sind wir umfangreich im Internet aktiv, um auf seine schreckliche Situation aufmerksam zu machen und letztendlich eine Wiederaufnahme seines Verfahrens zu erreichen. Aber wir informieren dabei auch um grundsätzlich über ddas Thema Todesstrafe.

Zu einem zweiten Gefangenen aus einem anderen Bundesstaat der USA haben wir seit September 2018 regen Kontakt. Im Gegensatz zu Lancelot Armstrong streitet dieser Gefangene seine Schuld nicht ab. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob wir zukünftig über ihn öffentlich berichten werden.

Wir sind in folgenden Bereichen des Internets aktiv:
Webseite : http://www.ihfl.de
Nachrichten-Blog: lancelotarmstrong.wordpress.com
Kunstgalerie: armstrongkunst.wordpress.com

Niemand hat den Tod verdient, zur Not gäbe es normale Haftstrafen, und Lancelot sowie viele andere Todeskandidaten in den USA wären, selbst wenn sie schuldig sind, in Deutschland schon längst wieder frei!

Wir stellen uns auf die Seite aller zum Tode Verurteilten, soweit es uns möglich ist, egal ob schuldig oder nicht, denn es sind alles Menschen.

Wenn es um die Todesstrafe geht, werden wir immer klar für das Leben Partei ergreifen…

Initiative Hoffnung fürs Leben